Facebook Spam

Spam-Welle auf Facebook

Wer häufig auf Facebook unterwegs ist, kennt das: Pinnwand-Spam beziehungsweise Likejacking. Sicherheits-Experten haben die Spam-Pinnwandeinträge bei Facebook ausgewertet und ein Ranking veröffentlicht.

Die Nachricht "Schau nach, wer Dein Profil besucht hat" führt mit 37,4 Prozent das Ranking an. An zweiter und dritter Stelle stehen angebotene Spiele (16, 2 Prozent) vor angeblich schockierenden Bildern oder Videos (14,1 Prozent). Pro Spam-Welle werden rund 1,5 Millionen manipulierte Pinnwandeinträge von Facebook-Usern angeklickt. Die meisten kommen aus den USA, Indien und Großbritannien.

Was passiert wenn ich aus Neugier draufklicke?

In Deutschland sind schon über 600.000 Facebook user auf den "Wer ruft mein Profil auf"-Schmäh hereingefallen. Österreich-Zahlen sind keine bekannt, es dürften aber auch bei uns zigtausende Facebook-User betroffen sein. In der häufigsten Variante wird man scheinbar von einem Freund dazu aufgefordert einen Programmcode in die Adresszeile zu kopieren. Wenn man das allerdings macht, erstellt der Wurm eine Facebook-Veranstaltung und schickt Einladungen an alle Facebook-Kontakte im Account - wieder mit der Aufforderung den Code in die Adresszeile zu kopieren. So verbreitet sich der Wurm sehr rasch.

Spam unbedingt melden

Kontrollieren Sie öfters Ihre Facebook-Pinnwand. Sollte dort ein unerwünschter Eintrag hinzugekommen sein, löschen Sie ihn über das hellblaue "x", das rechts oben beim Eintrag erscheint. Die Option "als Spam markieren" auswählen und anklicken. Damit verschwindet die Meldung und wenn genügend Anwender den gleichen Link als Spam einstufen, stoppt Facebook die weitere Verbreitung.

Hilfe?

Das Sicherheitstool "Safego" soll vor den Gefahren der Cyberkriminalität speziell bei Facebook schützen. Die Gratis-App "Safego" gibts unter diesem Link.

Das Facebook-App "Norton Safe Web" scannt beim ersten Aufruf die Links der letzten 24 Stunden, präsentiert die Ergebnisse und bietet auf der Ergebnisseite die Option "Auto-Scan" zu aktivieren.


Quelle von ORF